Klangstein

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Der Barfuss- und Panoramaweg ist um einen Posten erweitert worden

Ein Klangstein kann durch Reibung zum Klingen gebracht werden.

Vor dem Kneipp-Becken steht seit Mittwoch 14. Juli 2010 ein Klangstein, der mit nassen Händen durch Reibung in Schwingung und dadurch zum «Klingen» gebracht werden kann. Ermöglicht wurde diese neue Attraktion durch Spenden der TKB Jubiläumsstiftung, dem Migros Kulturprozent, dem Thurgauer Lotteriefonds und dem Verein Kultur Südthurgau.

Geschaffen aus einem Serpentin aus Oberitalien hat ihn der Steinbildhauer Arthur Schneiter aus Schönenberg an der Thur. An einer kleinen Übergabefeier erklärte er den über 40 Gästen, der Stein sei kein Instrument, sondern eine uralte, meditative Tradition, die ursprünglich aus Vietnam stamme. «Auf die Schnelle kriegt man vielleicht schon einen Ton heraus. Aber wenn man den Stein richtig zum Klingen bringen möchte, muss man sich Zeit nehmen, behutsam über die Zungen streichen und auch ab und zu mal den Druck mit den Händen verstärken oder wegnehmen.» Zudem kann man auch mit den Fingerknöcheln gegen die einzelnen Zungen schlagen – dann erklingen matte Glockenklänge, die das summende, brummende Singen des Steines abrunden. «Das ist ein wenig wie eine Massage», sagte unser Aktiv-Mitglied Monika Künzli, die die «Spieltechnik» rasch begriffen hatte und dem Stein erste Klänge zu entlocken vermochte. Ach ja: Warm sollte es auch sein, denn die Kristalle des Steins klingen erst bei Temperaturen von mindestens 16 Grad. In der kalten Jahrszeit bleibt der Klangstein stumm.

 

Artikel in der Thurgauer Zeitung >>>

Aktualisiert am Donnerstag, 29. Juli 2010 um 13:59

 

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